ARMENIAN SPIRIT

Eine musikalische Reise zum Ararat


Line-up:
Karen Asatrian – Kompositionen & Klavier | Rita Movsesian – Gesang | Wolfgang Puschnig – Sax | Emmanuel Hovhannisyan – Duduk & Zurna | Juan Carlos Sungurlian – Oud & Bouzouki | Ante Jurinovic – Bass | Reinhardt Winkler – Schlagzeug


Auf dem Ararat – da landete die Arche Noahs. In Erewan (Armenien) sieht diesen Berg jeder, fast von jeder Ecke aus.
Asatrian Karen kommt aus Erewan. Auf seinem persönlichen Ararat ist er nun musikalisch gelandet. Hier, in Österreich landet jetzt musikalisch das auf der Bühne, was schon längst durch seine Gedanken segelte. Hier hat er die Musiker endlich gefunden, die Besatzung für seine musikalische Arche.

Freude, Mitmenschlichkeit aber auch Sehnsucht, Trauer und Zusammengehörigkeit sind die großen Themen, die das Ensemble antreiben. Nie waren sich Seelen verwandter, als in dieser melancholischen und zugleich lustvollen Musik.
„Wir Armenier sind über die ganze Welt verstreut. Eigentlich sind wir überall zuhause“, findet Karen Asatrian. „Mit meiner Musik will ich die Lebensfreude und Lebensenergie, die uns Armenier zu eigen ist, weitergeben“.

Asatrian überzeugte in der jüngsten Vergangenheit bereits mit seinen Kompositionen, die allesamt aus der kreativen Synthese von zeitgenössischem Jazz und dem reichen Fundus der armenischen Volksmusik schöpfen. Die zeitgenössischen Arrangements Asatrians sind eine jazzige Erkundungsreise in die Welt orientalischer Melodik und abendländischer Harmonik. Getragen werden die „Armenian Spirits“ von einem großartigen und spielfreudigen Ensemble. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Ecken der Welt und leben großteils in Österreich.
Die Musiker kommen aus Armenien, Irak, Kroatien und Österreich. Sie werden von einer treibenden und kraftvollen Rhythmik sowie der ausdrucksstarken Stimme der armenisch-irakischen Sängerin Rita Movsesian getragen.

Musik ist das Grundelement seines Lebens, mit dem er versucht, seine wichtigsten Werte zu vermitteln: „Liebe, Respekt und Wahrheit“. Karen´s Originalkompositionen interpretieren den Sound vergangener Generationen durch das heutige Leben:
das Ergebnis nennt er „Avantgarde-Folk“.

Es ist ja nicht so, dass die Musikwelt nicht bereits armenischen Klang kennt (man denke an Arto Tuncboyaciyan oder George Avakian, den Produzenten, der mit Miles Davis, Ellington und Brubeck zusammenarbeitete). ….
Mit „Armenian Spirit““ kommt eine neuen Nuance ins Spiel: Karen´s manchmal etwas melancholischen, häufig aber mitreißend fröhlichen Lieder werden sowohl auf traditionellen armenischen wie auch jazztypischen Instrumenten gespielt und bestechen oft durch unwiderstehliche Grooves. .


Im September 2018 veröffentlicht Asatrian seine dritte CD „Noor“. Der Granatapfel (armenisch: Noor) steht sinnbildlich für Fruchtbarkeit der armenischen Mythologie.
Neben Asatrian, als Komponist, Pianist und Sänger ist mit Rita Movsesian eine kraftvolle Stimme zu hören. Auch sie ist sowohl in orientalischen als auch in westlichen Tonskalen zuhause.
Juan Carlos Sungulian ist ebenfalls kein Unbekannter. Der Gitarrist und Oudspieler bereichert seit Jahrzehnten die umtriebige Jazzszene in Graz.
Emmanuel Hovhannisyan sorgt mit der Duduk (Aprikosenholz-Flöte) für den charakteristischen armenischen Ton, der durch niemand geringeren als Wolfgang Puschnig, einem langjährigen Wegbegleiter Asatrians, maßgeblich mitgeprägt wird.
Für den  „Drive“ sorgen Reinhardt Winkler am Schlagzeug und Ante Jurinovic am Bass. Auch sie sind in Musikkreisen allesamt gefragt und geschätzt.

Mindestens einmal im Jahr begibt sich Asatrian zum Auftanken auf 2000 Meter um dem Ararat ins Angesicht zu blicken. Hier findet er jene Inspiration, die er nun auf seiner neuen CD „Noor“  veröffentlicht und in Konzerten vorstellt.


„Wenn Musik der Klang deines Lebens wird, wird dein Leben – Musik.“ – Asatrian